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Auf nach Can Tho

Die folgenden Einträge sollten schon etwas früher erscheinen. Allerdings machte mir meine Technik einen Strich durch die Rechnung. Ein Tablet ist eben leider kein Notebook, und ein Android ist eben auch kein gewohntes Windows. Das somit ‘dezent’ eingeschränkte Arbeiten bedarf doch einer gewissen Umgewöhnung und eine zeitraubende Suche nach passenden Apps. Eine bessere Vorbereitung wäre durchaus angebracht gewesen. Mea Culpa. Aber, nun lege ich mal los.

Unser erster Ausflug und eigentlich auch schon Umzug für ein paar Tage soll uns nach Can Tho führen. Wir hatten aber vor einen ‘kleinen’ Umweg über den südlicheren Teil Vietnams zu machen. Somit kamen wir auf eine Strecke von weit über 300km. Man muss dazu aber auch erwähnen, dass die Straßen in Vietnam nicht die besten sind und die Geschwindigkeit auf nahezu allen Strecken auf 40 bis 60km/h beschränkt ist. Bis auf die Freeways. Da sind es 80km/h. Immer wieder unterbrochen durch z.B. Brückenüberfahrten, die einen zumindest dazu bringen sich über seinen Mageninhalt Gedanken zu machen. Auch bei Bremsmanövern zu bis zu 10km/h. Damit wird eine solche Strecke zu einem Tagesausflug.

Unser Abstecher in den Süden führte uns an der Gedenkstätte des Cha Truang Buu Diep vorbei. Dorthin pilgern viele Gläubige um zu beten, um Hilfe zu erbitten, und auch, um für empfangene Hilfe zu danken. Das wird eindrucksvoll deutlich durch die gestifteten Bänke und Eintragungen in den Dankessäulen im Fundament der imposanten mehrstöckigen Kirche.

Die Landschaft im Süden ist geprägt durch das Delta des Mekong. Sie ist sozusagen die Kornkammer Vietnams. Fast ausschließlich Landwirtschaft bis auf die größeren Städte, und wenig Tourismus bis auf die Küsten. Teilweise Reisfelder soweit das Auge reicht, die sich mit Drachenfrucht – Plantagen, Feldern mit allerlei tropischen Früchten und Hummer bzw. Langusten Zuchtteichen abwechseln. Eine durchaus reizvolle Landschaft.

 

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